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Aktuelle Erkundungen

Das Erkundungsteam sagt Danke!

  • Letztes Miterkunder- und Miterkunderinnentreffen am 2. September 2019 im ehem. Konvikt in Prüm

    Wir haben an diesem Abend unsere letzten Erkundungserfahrungen ausgetauscht, wie z.B. Fragebogenerkundungen im persönlichen Umfeld oder unser Treffen mit den Beiräten der Kindertagesstätten, rund um die Grundschule in Prüm mit dem Titel „Familienfreundliche Region Prüm“ am 19. August 2019 in Niederprüm. Ergebnisse dazu finden Sie in unserer Dokumentation zum Thema „Familie in all ihrer Vielfalt“.

    In einem weiteren Schritt sind uns noch einmal die wichtigsten Themen, Orte und Methoden vor Augen geführt worden, die wir in der Erkundung erlebt haben.

    Das sind die Themen „Leben im Alter“, „Jugend, Kirche und Schule“. Das ist „Familie in all ihrer Vielfalt“, aber auch das Thema „Wallfahrten in der Eifel“. Ortserkundung in Lasel oder die Gespräche mit Kommunalen Vertreter und Vertreterinnen haben gezeigt, wie sich Themen und Bedarf finden lassen. Die Dokumentation, die in den nächsten Wochen erstellt wird, zeigt diesen Weg noch einmal auf.  

    Was lässt sich daraus spontan für die zukünftige Pfarrei der Zukunft Prüm an Ideen festhalten?

    Hier finden Sie die Ideen!

    Die Ergebnisse der Erkundung werden in den nächsten Wochen allen Beteiligten, die wir getroffen und uns einen Kontakt hinterlassen, zugesandt.

    Mit der Steuerungsgruppe für die Pfarrei der Zukunft Prüm haben wir einen Termin im November vereinbart, um über die Ergebnisse zu sprechen.

    Sollten Sie in ihren Gremien und Gruppen Bedarf haben, an den Ergebnissen der Dokumentation arbeiten zu wollen, stehen wir als Erkundungsteam noch bis Ende November zur Verfügung.

    Danach endet unser Engagement offiziell und wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

  • Familienfreundliche Region Prüm

    Familien stehen im Mittelpunkt

    Pastor-Billig Haus in Niederprüm, 19. August 2019

    Die Gesamtleiterinnen der Kindertagesstätten rund um die Grundschule in Prüm und die Kindertagesstätte Wallersheim haben Elternbeiräte und Expterten und Exptertinnen eingeladen, die Situation von Familien in all ihrer Vielfalt zu besprechen. Gekommen sind Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Jugendarbeiter, Streetworker, Hauptamtliche Seelsorger/innen.  Das Erkundungsteam hat diesen Nachmittag angeleitet, wobei deutlich wurde, dass die Ergebnisse der Verbesserung der Arbeit der Kindertagesstätte dienen soll. „Wir haben die Erkundung zum Anlass genommen, unser Profil und unsere Elternarbeit noch einmal zu überprüfen.“ ExpertInnen von Kreis, Verbandsgemeinde und Caritas haben von ihren Erfahrungen in der Betreuung von Familien gesprochen. Danach sind wir in Austausch gegangen:  Vor welchen Herausforderungen stehen Familien im Alltag? Welche Angebote sind notwendig? und „Welche Visionen für Familien im Prümer Land können uns weiterhelfen? Die Ergebnisse fließen in unsere Dokumentation ein, aber am Abend wurde schon deutlich, dass das wichtige Thema Betreuungsbedarf für Familien von vielen Trägern geschultert werden muss.

     

  • „Ich gehe für meinen kranken Nachbarn!“ – Im Fluss des Lebens

    Die Fußwallfahrt, die vom Pfingsten an über drei Tage zum Grab des heiligen Willibrord führt, hat nicht nur eine politische Dimension, sondern auch eine existenzielle. In der insgesamt 70 km langen Strecke zwischen Prüm über Waxweiler und dem in Luxemburg gelegenen Echternach werden Ländergrenzen überwunden und Fragen des Lebens bearbeitet.

    Das Wort „Pilger“ leitet sich von dem lateinischen Wort „pere-grinus“ her: der Mensch, der „per ager“, also über den Ackerhinausgegangen ist. Man verlässt sein Haus, sein Grundstück und seine gewohnte Umgebung, um auf die Suche zu gehen, zu sich selbst, zu vertrauensvollen Menschen und zu Gott. Der heilige Willibrord, der bezeugt im Jahre 728 in Waxweiler auf seiner Missionsreise dort gepredigt haben soll, hat Jesus Christus verkündet und Menschen zum Glauben an Gott geführt. Ursprung der Springprozession, so sagt die Legende, ist, dass der Heilige Willibrord bei einigen Menschen auf Unverständnis gestoßen ist, die lieber „tanzen“ wollten, als auf seine Worte zu hören. Deswegen hat er ihnen als Buße auferlegt, nach Echternach zu tanzen. Nach einem Verbot der Fußwallfahrt im 18. Jahrhundert wurde sie 1860 wieder belebt. Ausgehend von Waxweiler und schon ein Jahr später kamen Prümer Pilger mit hinzu. Mittlerweile ist die Fußwallfahrt zum verbindenden Element für alle Eifeler geworden, weil sie im Glauben zusammenstehen können und auf ihre wunderschöne Natur stolz sind. Auch die Echternacher Springprozession wurde 2010 zum Weltkulturerbe ernannt.

    Auf dem Weg vom Prümtal über das Enztal, an der Sauer entlang bis nach Echternach folgt der Pilgerweg den Flüssen der Eifel. Im Fließen des Wassers und im Gehen und Beten kommen die Pilger und Pilgerinnen auch in den Fluss ihres eigenen Lebens. „Ich bete für meine kranke Nachbarin!“, „Ich gehe für meine Familie.“, „Ich gehe den Weg als Herausforderung für mich selbst.“, „Ich gehe den Weg, weil ich ein persönliches Päckchen zu tragen habe.“, „Ich gehe den Weg, weil ich die Gemeinschaft mit den Pilger/innen jedes Jahr sehr schätze und freue mich sie wiederzusehen.“, „Ich gehe den Weg, weil mir die traditionellen Lieder und das Beten des Rosenkranzes gefallen. “Sehr viele verschiedene Motivationen führen die Menschen in der Fußwallfahrt zusammen.

    Das Schöne ist, dass nicht jeder die Gesamtstrecke gehen möchte und kann. Es ist legitim, seinen Weg zu gehen, der machbar für jeden einzelnen ist. So beteiligen sich zu Spitzenzeiten über 500 Pilger/innen an der Prozession. Im Wandern durch die schönen Orte der Eifel begleiteten uns nicht nur Menschen,  die am Straßenrand uns zu winkten, sondern auch die vielen Musikkapellen, die uns am Ortseingang in Empfang nahmen, musikalisch durch ihre  Dörfer führten und weit über die Ortsgrenzen hinaus, wieder verlassen haben. Das Herzstück dieser Prozession sind aber die Brudermeister und seit einigen Jahren auch Brudermeisterinnen. Man geht in zwei Reihen hintereinander und lässt zwischen den Reihen 2 m Platz. Dazwischen sind die Brudermeister die Vorbeter und zeigen mit ihren Brudermeisterstöcken an, welche Reihe vorbetet. Man kann sich in den Fluss des Gebetes begeben, weil die Rosenkranzgesetze vorgebetet werden und die Wiederholungen in der Gruppe zu einer entspannten Gebetsgemeinschaft führen. Im Beten kommen eigene Gedanken und lassen Gott seinen Raum der Heilung. Warum jetzt auch Frauen Brudermeister geworden sind, liegt nicht nur an den gesellschaftlichen Veränderungen von Kirche, sondern an der Tradition, dass die Aufgabe innerhalb von Familien weitergegeben werden kann. Es ist eine Ehre, diese Aufgabe des Opas oder des Vaters weiter zu führen und so kommen nicht nur Frauen in den Dienst, sondern auch Jugendliche, die Vorbeter sind. Die vielen Generationen zeigen sich auch in der Prozessionsgemeinschaft, wo viele Familien mit ihren Kindern ihre Wegstrecke mitgehen. Beobachten kann man auch, dass immer wieder Menschen am Straßenrand stehen und zu den Andachten kommen, die nicht mehr mitgehen können, aber für die die Prozession eine große Bedeutung hat. Ein älterer Herr sprach mich an, der 66 mal an der Fußwallfahrt teilgenommen hat. Leider geht das aber in seinem hohen Alter nicht mehr. Er freut sich aber sehr, dass Jahr für Jahr die Wallfahrt weiterhin sich sehr großer Beliebtheit erfreut.

    Die Brudermeistergemeinschaft trifft sich immer drei Wochen vor Ostern, um die vergangene Prozession zu reflektieren und Ideen für kommende Wallfahrt zu entwickeln. Es gibt ein Wallfahrtsheft, es werden Jubiläumsplaketten vergeben, es wird ein Sanitätsdienst organisiert und ein Traktor mit Anhänger für das Gepäck und für Fußlahme wird gestellt. Als Teilnehmer fühlt man sich völlig aufgehoben und versorgt.

    Ich durfte und wollte in diesem Jahr als Erkunder an dieser Wallfahrt teilnehmen. Mir ist deutlich geworden, dass diese Form der Volkskirche einen unschätzbaren Wert für die Menschen in der Eifel hat. Ich habe nicht erlebt, dass diese eher traditionelle Kirche ausgegrenzt und nach gläubig oder ungläubig fragt. Vielmehr zeigt sich hier ein Glaube, der dem Leben und dem Tod dient. In dieser Offenheit für alle Menschen, haben auch diese Formen der Glaubensweitergabe für mich ihre Zukunft.

    Nach außen könnte es wie eine Form aus dem Mittelalter wirken, aber nach innen verbindet diese Fußwallfahrt die Eifel mit Europa und mit dem Weltkulturerbe Springprozession. Somit könnte man die Echternacher Springprozession auch als großes Volksfriedensfest bezeichnen.

    Im Beten, Singen, in der Pilgergemeinschaft und im „Tanzsprung“ geben alle ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Christentums in der Welt und stärken sich gegenseitig im Gebet. Im „Fluss“ der Eifel verbinden wir uns mit der Natur und mit Gottes Schöpfung.

    Ich bedanke mich sehr herzlich für die guten Gespräche, die schöne Gemeinschaft und die hervorragende Organisation der Fußwallfahrt durch die Brudermeister/innen.

    „In Gottes Namen gehen wir … und an Jesus Christus glauben wir.“

    Betrachten wir diese Fußwallfahrt nach Echternach im Kontext der vielen Wallfahrten, die in der Eifel durchgeführt werden, dann sprechen wir von einem wichtigen Wallfahrtstourismus.

    Hier sind mir einige benannt worden:

    Wallfahrt zur schmerzhaften Mutter in Weidingen

    Wallfahrt zum Apostel Matthias und zum Heiligen Rock nach Trier

    Klausenwallfahrt

    Eifelcamino

    Wallfahrtsorte, die von der Eifel angefahren werden:

    Wallfahrt nach Banneux

    Fatima Wallfahrt

    Lourdes Wallfahrt

    Wenn Sie uns weitere Rückmeldungen geben wollen:

    erkundung.pruem(at)bistum-trier.de

    erkundung.neuerburg(at)bistum-trier.de

     

                                                                                                  Text und Bilder von

                                                                                                  Roland Hinzmann

                                                                                                  Erkundungsteam im Bistum Trier

  • E schinge Bonjour vom Poopst (Bericht von Michael Fischer)

    Waxweiler. Es ist eine Jahrhunderte alte und gewachsene Tradition im Bistum Trier, dass die Gläubigen aus den Westeifelorten Prüm und Waxweiler an den Pfingsttagen bis ins benachbarte Luxemburg wallfahren, um dort an der weltbekannten Echternacher Springprozession teilzunehmen. Und das zu Fuß in drei Etappen, rund 70 Kilometer. Auf dem Weg durch die West- und Südeifel wird gebetet, gesungen und auch das Gespräch untereinander kommt nicht zu kurz. Feste Rituale und eine perfekte Organisation geben der Wallfahrt ihre einzigartige Atmosphäre. Der ganze Körper kommt beim Beten zum Einsatz und bezeugt ein lebendiges Christsein mit Tiefendimension.

    Der Ursprung der Prozession liegt der Legende nach um 728 in Waxweiler. Dort soll der heilige Willibrord auf einer Missionsreise gepredigt haben. Da die Heiden jedoch lieber tanzten, statt seinen Worten zu lauschen, sei ihnen von Willibrord auferlegt worden, bis zur Buß in Echternach zu tanzen. So bezeugt es eine alte Sandsteintafel an der Pfarrkirche. Nach dem Verbot der Fußwallfahrt im 18. Jahrhundert erfolgte 1860 die Wiederbelebung ausgehend von Waxweiler. Die Prümer Teilnehmer gesellten sich ein Jahr später hinzu, was bedeutet, dass die Gläubigen der beiden Orte und darüber hinaus nun seit 158 Jahren gemeinsam zu Willibrords Grab nach Echternach wallfahren. Begleitet werden die Pilger von den sogenannten Brudermeistern, den Vorbetern.

    Seit einigen Jahren ist es auch zur Tradition geworden, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit noch stärker in den Blick genommen wird. Der Luxemburgische Erzbischof Jean-Claude Hollerich ist beim großen Empfang mit den Springergruppen und dem Musikverein „Lyra“ am Pfingstsonntagabend in Waxweiler mit dabei und begrüßt die insgesamt rund 500 Gläubigen in seiner Heimatsprache, dem Viandener Dialekt. Seine diesjährige Ansprache in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer begann Hollerich mit einem Gruß aus Rom. Er sei erst kürzlich beim Papst gewesen und erzählte ihm von den Pfingstfeierlichkeiten in Deutschland und Luxemburg. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche habe noch extra gesagt, er solle den Pilgern „e schinge Bonjour matbrengen“. Des Weiteren hob der Erzbischof hervor, dass es wichtig sei, Traditionen über die Grenzen hinaus weiter behalten zu können, vor allem in Zeiten, in denen der Nationalismus wieder großgeschrieben werde. Das sei Europa, an dem auch der heilige Willibrord mitgebaut habe.

    Neben den begrüßenden Worten von Pfarrer Georg Josef Müller dankte Brudermeister Alois Engel dem Erzbischof mit der Willibrordusmedaille, dem Ehrenzeichen für langjährige und treue Pilger, für seine nicht selbstverständliche alljährliche Präsenz beim Pilgerempfang in Waxweiler. An der zweiten und dritten Etappe des Pilgerweges beteiligte sich auch Roland Hinzmann vom Erkundungsteam des Bistums Trier, dem sogleich die Ehre zuteilwurde, eine große Pilgerfahne tragen zu dürfen.

    Weitere Informationen über die Fußwallfahrt und die Echternacher Springprozession sind auf der Homepage der Brudermeister (www.springprozession.com) oder des Erzbistums Luxemburg (www.cathol.lu) zu finden.

     

    Foto 1 (M. Fischer): Die alte Sandsteintafel an der Pfarrkirche Waxweiler

    Foto 2 (M. Fischer): Großer Pilgerempfang in Waxweiler am Pfingstsonntag

    Foto 3 (M. Fischer): Die Springergruppen mit der Pilgerfahne von 1958

    Foto 4 (M. Fischer): Erzbischof Hollerich und Pfarrer Müller beim Segnen

    Foto 5 (M. Fischer): Brudermeister Alois Engel spricht am Pilgerkreuz im Wahlbachtal

    Foto 6 (R. Hinzmann): Roland Hinzmann vom Erkundungsteam des Bistums Trier mit Fahne

  • 4. Miterkunder und Miterkunderinnen-Treffen in Prüm

    Am 25. März 2019 haben sich die Miterkunder/innen für die zukünftige Pfarrei der Zukunft Prüm im ehem. Konvikt getroffen, um über ihre Erfahrungen in der Erkundung zu sprechen. Auf dem Programm standen neben den durchgeführten Erkundungen des Erkundungsteams von Karen Alt, Andreas Schäfer und Roland Hinzmann, nämlich Rückschau auf die Ortserkundung Lasel und das Rendezvous Familie, besonders die eigenen Erkundungen der Miterkunder/innen.

    Dem Erkundungsteam war es im Vorfeld wichtig, dass alle Engagierte in der Erkundung ihre Fragen und Hypothesen formulieren lernen, um dann mit ihren jeweiligen Interviewpartnern oder auch Gruppen ins Gespräch zu kommen. Es wurden Freunde und Familie befragt, in Seniorentreffs oder in Kontakten mit älteren Menschen erkundet. Es wurde in der Schule eine Erkundung durchgeführt, wie auch der Frage nachgegangen: Warum sind Menschen aus der Kirche ausgetreten?

    Es war ein sehr aufregender Abend, weil deutlich wurde, dass in der Erkundung sehr viele gute, aber auch belastende Gespräche geführt wurden. Abneigungen über und mit Kirche zu sprechen, wurden aufgrund des Missbrauchs in der katholischen Kirche geäußert. Es schloss sich eine gute Diskussion unter den Miterkunder/innen an, dass die Kirche dieses Thema niemals verharmlosen oder verschweigen darf. Aufklärung und Transparenz muss jetzt in den Bistumsleitungen Priorität haben.  Trotz dieser schwierigen Situation bleibt aber die Vision von einer nahen Kirche für die Menschen und die Chance, in der Synodenumsetzung etwas von unten bewegen zu können. Vielleicht ist das auch ein Ergebnis der Missbrauchsstudie, dass wir in Zukunft mehr Menschen an Leitung beteiligen müssen. Bedeutsam war aber auch die Erfahrung, dass gerade wenn es gelingt, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die aus der Kirche ausgetreten sind, die Sehnsucht nach Heilung für sich zu spüren war.

    Ein Miterkunderteam war in einer Realschule Plus, 9 Klasse unterwegs und hat dort in zwei Schulstunden mit den Jugendlichen erkundet. Fragen der Erkundung waren: „Was trägt dich in deinem Leben?“, „Was vermisst du in deinem Leben?“, „Welche Bedeutung hat Kirche aktuell für dich?“, „Welche Angebote würden Kirche für dich interessanter machen?“, „Wie stellst du dir dein Leben in fünf Jahren vor?“ Das Miterkunderteam ist begeistert aus dieser Erkundung herausgegangen, mit vielen nachdenklichen Antworten. Insgesamt wird deutlich, dass sich Freude, Nähe und Begeisterung dort einstellt, wenn Kirche -und das sind wir alle- sich für andere  Menschen interessiert und nachfragt. Es entstehen Freiräume für Visionen und es eröffnen sich Räume für Heilung und Versöhnung.

  • Miteinander– nicht nebeneinander / Ortserkundung Lasel

    Am 8. Februar 2019 haben sich die Vertreter/innen des Kreisprojektes „Initiative Zukunfts-Check-Dorf“ der Ortsgemeinde Lasel mit dem Erkundungsteam des Bistums und einer Gruppe von Miterkunder/innen in der Pfarrei der Zukunft Prüm zu einem Austausch getroffen. Der Landkreis Bitburg-Prüm möchte mit diesem Projekt den Bürgern der Eifelgemeinden die Möglichkeit geben, aktiv die Entwicklung des eigenen Lebensraumes mit zu planen und zu gestalten.

    Ziel des Nachmittages und des Abends sollte sein, zu klären, wie Kommune und Kirche in Zukunft stärker das Gemeinwesen gemeinsam weiter entwickeln können. Fragen, die die Erkunder mitgebracht haben, waren: Welche Initiativen haben sich aus dem Dorfcheck in der Gemeinde Lasel ergeben und was bedeuten diese Bedarfe für Kirche? Wie ist es gelungen, die Bürger dabei mit ein zubeziehen?

    Die Idee für einen solches Treffen ist im Rahmen der Erkundung bei einem Austauschtreffen mit Landrat Dr. Joachim Streit und seinem Team zur Umsetzung des Projektes Zukunfts-Check-Dorf entstanden. Stand August 2018 nehmen 170 Gemeinden an diesem Projekt im Landkreis Bitburg-Prüm teil. In allen Gemeinden gibt es Arbeitsgruppen, die um das Gemeinwesen bemüht sind und das soziale Miteinander fördern möchten. Landrat und Erkundungsteam waren sich einig, dass sehr gute Anknüpfungen für die Erkundung in diesem Projekt möglich sind. Mehr noch: „Hier könnten wir gemeinsame Wege gehen.“ Als erste Gemeinde hat das Erkunderteam der Pfarrei der Zukunft Prüm LASEL gewählt und sich bei den Verantwortlichen eingeladen. Organisiert wurde das Treffen in besonderer Weise von Ute Hüweler.

    Am Nachmittag berichteten die beiden Kümmerer Manfred Klasen und Herbert Dingels über die Initiative des Kreises.  Seit Mai 2017 hat die Gemeinde Lasel an diesem Projekt teilgenommen und wurde von Expert/innen des Kreises darin unterstützt. Wichtig war es von Anfang an, die Ideen und Bedarfe des Ortes zu erheben und auch den Willen für Veränderungen wahrzunehmen. So haben sich nach einer Bürgerversammlung, viele Ehrenamtliche gemeldet, die in verschiedenen Arbeitsgruppen mitarbeiten wollen. Der Gemeinderat hat dieses Projekt von Anfang an mit unterstützt und arbeitet auch in den sich bildenden Arbeitsgruppen mit. Nach einer ersten Bestandsanalyse sind vier Arbeitsgruppen entstanden.

    AK 1: Dorfgemeinschaft und Soziales,
    AK 2: Wohnen/öffentlicher Raum,
    AK 3: Landschaft/Tourismus
    AK 4: Digital

    Die Arbeitskreise und Interessensgruppen haben nun ab den Sommerferien 2017 und im Jahr 2018 Menschen in ihrem Ort befragt. Es wurden Fragebögen ausgeteilt und ausgewertet, es wurden statistische Daten angeschaut und viele Gespräche geführt. So können die Verantwortlichen jetzt mit dem Abschlussbericht, der im März 2019 erscheinen wird, Handlungserfordernisse priorisieren, die in den nächsten Monaten und Jahren umgesetzt werden können. Um für bestimmte Vorhaben öffentliche Gelder erhalten zu können, ist eine Bedarfsanalyse erforderlich, die mit dieser Auswertung gegeben ist. Der Gemeinderat sieht sich an die Ergebnisse gebunden, weil es Bürgerwille ist.

    Das Erkundungsteam und die Miterkunder/innen haben festgestellt, dass in allen Handlungserfordernissen auch ein Interesse von Kirche vorhanden ist. So ist z.B. bei der Umgestaltung des Friedhofes interessant gewesen, welche Bestattungskultur sich in diesem Ort entwickelt hat und wie Gedenkarbeit gestaltet werden kann. Wo sind auch verkehrstechnische  Beeinträchtigungen im kirchlichen Umfeld zu sehen, um allen Menschen gleichermaßen einen Zugang zu Angeboten zu ermöglichen? Welche Begegnungsorte sollte Kirche anbieten, um Gemeinschaft zu fördern und Themen der Menschen bearbeiten zu können?

    In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass das ehemalige Pfarrhaus in Lasel ein wichtiger Ort der Begegnung für die ganze Gemeinde ist, das mit sehr viel Liebe und viel Eigeninitiative renoviert wurde. Herr Klasen betonte, dass historisch gesehen, die Kirche den Anker der Gemeinde bildet und dies möchte man gerne auch weiterhin fördern.

    Bei einem anschließenden Gemeinderundgang konnten wir die Entwicklungspotentiale und –bedarfe kennen lernen.

    1. Station war der Konsultationskindergarten in Lasel. Die Kinder werden dort auf eine sehr praxisnahe Weise auf eine nachhaltige und ökologische Lebensweise vorbereitet. Klimaneutrales Essen und Verwendung von nachhaltigen Produkten aus der Region sind fester Bestandteil der täglichen Bildung. Plastikfasten gehört genauso dazu, wie die Entwicklung des Kindes über das Tun in Werkstätten und die Arbeit mit Naturmaterialien. Diese Haltung der Kinder strahlt in die Familien und in die Gemeinden. Die Erkunder dankten Frau Wanken-Leibisch für diesen interessanten Einblick in die besondere Kindergartenpädagogik.
    2. Der Weg führte weiter an der Gaststätte mit ihrem regelmäßigen Mittagstisch für die Gemeinde vorbei und zum in die Jahre gekommen Saal, der zur Gaststätte gehört und leider nicht barrierefrei ist. Der Gemeinderaum ist für größere Veranstaltungen leider zu klein. Somit besteht hier ein dringender Handlungsbedarf. Es wurden auch verschiedene Ideen vorgestellt, den Dorfkern neu zu gestalten.
    3. Auf dem Friedhof sind schon einige Ideen direkt umgesetzt worden. Die vorhandenen Gedenktafeln wurden ansprechend restauriert und die der Namen der Kriegsgefallenen und Vermissten Menschen/Soldaten wurden mit Blattgold überarbeitet. Im letzten Jahr wurden die sehr hohen Thuja-Bäume gefällt und durch kleinere Bäume ersetzt.  
    4. Viele Häuser konnten seit dem Dorfcheck Programm wieder vermietet oder verkauft werden. Viele neue Familien sind in den Ort gekommen. Daraufhin hat der AK 1 eine Willkommensmappe mit Informationen zum Ort und Brauchtümern erstellt und der Gemeinderat hat einen 10 € Gutschein dazu gelegt, den Familien beim nächsten Gemeindefest einlösen können.
    5. Der Abschluss des Rundganges war die Kirche St. Helena, auf deren geglückte Renovierung  die Anwesenden sehr stolz hinwiesen. Der „Nimstaldom“ mit seiner Bemalung ist ein Anziehungspunkt für viele Gäste von nah und fern. Eine ansprechende Meditation zum Thema Heimat „Wir brauchen Raum, in dem wir Mensch werden können. …Denn dort, wo wir uns selbst begegnen, begegnen wir auch Gott.“ bildete den Abschluss.

    Nach einer Pause im ehemaligen Pfarrhaus hat der AK Dorfgemeinschaft und Soziales berichtet, welche Projekte schon umgesetzt wurden.

    Kinder und Jugendliche wurden befragt und konnten ihre Ideen einbringen. Die Frauen des AK 1 stellten ihren Mittagstisch für die Gemeinde vor. Begleitetes Fahrradfahren wurde erläutert, wo Kinder und Jugendliche eingeladen wurden, mit dem Fahrrad den Ort und die Gegend kennenzulernen. Die Willkommensmappe für Neuzugezogene wurde genauso präsentiert, wie die Wünsche nach W-Lan im Pfarrhaus und auch im Gemeindehaus.

    An Ende dieses Treffens haben die Erkunderinnen und Erkunder deutlich verstanden, dass die anwesenden Verantwortlichen alle für und im kirchlichen Interesse ihr Engagement ausüben. Obwohl es ein Kreisprojekt ist, liegt ihnen die Verankerung mit der Kirche sehr am Herzen. Sie wünschen sich, dass das Pfarrhaus als Begegnungsstätte langfristig gesichert wird und dass das kirchliche Engagement vor Ort erhalten bleiben darf. Das Erkundungsteam konnte die Befürchtungen entkräften, will doch die Synodenumsetzung gerade die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt stärken und Ideen vor Ort begleiten.              

  • Halbzeit in der Erkundung

  • Kindertagesstätten als Orte von Kirche

    Zu einem Austauschtreffen mit den Gesamtleiterinnen der in der KiTa gGmbH Trier, Bereich Bitburg Nord, zusammengeschlossenen KiTas hatte Gesamtleiterin Martina Gorges das Erkunderteam Alt, Hinzmann und Schäfer in die KiTa „Spatzennest“ nach Pronsfeld eingeladen. Das Treffen begann mit einem Info-Block, in dem die Erkunder die Grundlagen, Ziele und Inhalte der Erkundungsphase in den Pfarreien der Zukunft Prüm und Neuerburg darstellten. Die KiTa-Leiterinnen, die teilweise schon erste Erfahrungen als Miterkunderin oder als Teilnehmerin am Fachforum „Familie“ mitbrachten, zeigten sich sehr interessiert an den Informationen und schon bald entwickelte sich ein lebhafter Austausch.In zwei Kleingruppen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit drei Fragen bzw. Themen:
    Welche Themen beschäftigen Familien momentan? - Kita als Ort von Kirche - Ideen für mögliche Erkundungsaktivitäten.
    Die KiTa-Leiterinnen entwickelten viele konkrete Ideen, wie an der Thematik „KiTa als Ort von Kirche“ und „Familien in all ihrer Vielfalt begleiten und unterstützen“ weiter gearbeitet werden soll.

    Am Ende des  Vormittags bedankte sich Martina Gorges bei den drei Erkundern für die gute Unterstützung und die so erarbeiteten Perspektiven, die die Ziele der Synode anschaulich und greifbar machten.

  • Die Eifel und ihre Traditionen verbinden auch die Religionen

    Die Evangelische Gemeinde in Prüm ist im 19 Jahrhundert entstanden. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde das Rheinland preußisch und die ersten preußischen Beamten kamen in die Eifel. Der erste evangelische Gottesdienst wurde am 14. Oktober 1821 in Prüm im Lehrerzimmer des Gymnasiums gefeiert. Noch vor Ablauf dieses Jahres wurde der Genehmigung stattgegeben, dass Prüm eine eigene evangelische Gemeinde gründen durfte. 1895 wurde die heutige evangelische Kirche in Prüm eingeweiht. Durch den Krieg zerstört wurde sie 1950 wieder aufgebaut. 1995 feierte die Gemeinde ihr 100 jähriges Kirchenjubiläum. 2017 feierte auch die evangelische Gemeinde in Prüm 500 Jahre Reformation.

    Am Reformationstag waren das Erkundungsteam und eine Miterkunderin eingeladen mit dem Pastoralteam der evangelischen Gemeinde zu sprechen. Pfarrer Ruhl und Jugendmitarbeiterin Frauke Euen begrüßten uns in den Räumlichkeiten der Gemeinde. Eine Gemeinde, die mit 1800 Mitgliedern in 100 Orten verteilt ist und auf 750 qkm Fläche blickt, ist bestimmt eine Herausforderung für das Team. Eine Frage, die auch viele Katholiken der neuen Pfarrei der Zukunft Prüm beschäftigt, wie geht Seelsorge in der Fläche und doch nah bei den Menschen sein zu wollen. Neben Gottesdiensten in der eigenen Kirche in Prüm, werden auch evangelische Außenstellengottesdienste in katholischen Kirchen, z.B. in Lichtenborn, in Daleiden und in Arzfeld angeboten. Besonders die Arbeit mit den Konfirmanden liegt ihnen am Herzen. Die zweijährige Vorbereitungszeit auf die Konfirmation, mit jugendgerechten Angeboten und Freiräumen der Beteiligung, schafft eine Atmosphäre der Wertschätzung den jungen Menschen gegenüber. Nach dieser Zeit können diese Jugendlichen entweder weiter in den Jugendtreff kommen, oder in Kooperation mit dem Haus der Jugend in Prüm Angebote zur Erlangung der Jugendleitercard wahrnehmen. Ein Gespräch mit den Eltern und Konfirmanden ist ebenfalls für das Team selbstverständlich, auch um die Familien kennenlernen zu können.

    Das Thema Mobilität könnte vielleicht die flächendeckenden Mitfahrerbänke verbessern, sind aber nicht ausreichend. Autofahren gehört für die Eifeler zum Dasein dazu. Es gibt auch sehr viele ältere Menschen, die noch Autofahren. Nach den sonntäglichen Gottesdiensten gibt es immer auch eine Möglichkeit der Begegnung und einmal im Monat findet auch ein Mitbringgottesdienst statt, in dem jeder etwas für das Buffet dazu steuern darf.

    Viele klassische Angebote, wie Seniorenkreis, Krankenhausbesuchsdienst, Kindergruppe, Freizeiten uvm. gehören zum Alltagsgeschäft dieser Gemeinde. In den Freizeiten zeigt sich das Thema Ökumene, weil auch immer wieder Katholiken daran teilnehmen. „Und darüber freuen wir uns.“ Neben einem ökumenischen Glaubensgesprächskreis, der gerade etwas ruht, suchen Katholiken und Evangelische Mitchristen im Schöpfungsgottesdienst, im Weltgebetstag der Frauen, im lebendigen Adventskalender und im Kinderbibeltag die Nähe.

    Es bleiben ökumenische Wünsche, wie gemeinsame Schulgottesdienste, gemeinsamer St. Martinsgottesdienst und auch andere traditionelle katholische Anlässe mit evangelischer Beteiligung.

    Es hat sich gezeigt, dass eine evangelische Gemeinde mit langer Tradition, trotzdem immer auch die Perspektive des „Eingewandertsein“ besser zu verstehen scheint, weil Sie ja schon in ihrer Tradition als Preußische Beamte in die Eifel kamen. Viele Deutschrussen kamen als Evangelische nach Prüm. Dort zeigt sich auch wieder die Notwendigkeit der Integration. Deswegen war ihnen vielleicht auch die Flüchtlingshilfe wichtig.

    Die Eifel und ihre Tradition verbinden auch die Religionen. Alles was dem Leben dient, die auch Gott und in diesem Auftrag sind wir gemeinsam unterwegs.

    https://evangelische-kirche-pruem.de/

     

  • Gemeinsam Gott loben – Besuch in der Evangelischen freien Gemeinde in Prüm

    Ein besonderer Nachmittag und Abend haben wir als Erkundungsteam mit Begleitung einer Miterkunder/in in der Evangelischen Freien Gemeinde am Reformationstag erlebt.

    Diese Gemeinde hat einen Einzugsbereich von 25 km rund um Prüm. Sie renovieren gerade ihre Räumlichkeiten und wir treffen uns deswegen im ehem. Konvikt in Prüm. In der ehem. Kapelle sollte dann auch der abendliche Lobpreisabend stattfinden.

    Im Gespräch wurde deutlich, dass wir als gemeinsame Grundlage den Glauben an Jesus Christus und Gott seinen Vater haben. Aus diesem christlichen Glauben heraus gibt es einige Haus- und Gebetskreise, die jeweils sich mit einer Bibelstelle befassen. Im Gebet, im Gespräch und auch im gemeinsamen Essen so zeigt sich für die EfG, Gemeinschaft und der Geist Gottes findet seinen Weg zu den Menschen. Sie wollen ihr Christsein lebensnah verkünden und es auch bewusst zum Inhalt machen. Es gibt ein Bedürfnis nach Spiritualität und geistlichen Angeboten, die dort gepflegt werden. Über Musik und moderne Texte versuchen sie Zugänge zum Glauben zu schaffen. Glaubenskurse für Erwachsene werden ebenfalls angenommen. Dem Einen oder Anderen ist der Alpha-Kurs bekannt. Neben diesem eher bibeltheologischen Schwerpunkt, engagiert sich die EfG auch im caritativen Bereich; entweder im Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ oder in der Flüchtlingshilfe. Die Aufführung des Musicals Adonia im letzten Jahr hat in Prüm für Annerkennung gesorgt.  Die meisten Gemeindemitglieder sind im Alter von 35-60 Jahren. Sie versuchen in ihren Gemeinden Menschen mit besonderen Geistesgaben, wie „Hirte sein“, „Gasfreundschaft“, „Diener“ oder „Verkünder“ zu fördern und ihnen Orte der Beteiligung zu ermöglichen.

    Das Gespräch wurde mit Pfarrer Dirk Staudinger und einem Mitarbeiter der Gemeinde in guter Atmosphäre geführt.

    Am Abend wartete dann noch ein besonderer Gottesdienst auf uns. „reNEWed“ war ein musikalischer Gottesdienst mit einer Gruppe von jungen Menschen aus einer befreundeten Gemeinde aus dem Sauerland. In diesen Lobpreisliedern konnten die Gottesdienstteilnehmer „stehen, sitzen, sich bewegen“ wie es ihnen gut tut. Mit Glaubenszeugnissen und einer guten Predigt zum Zöllner Zachäus wurden die vielen Lieder, mit stimmungsvollen Lichteffekten, verstärkt.

    Wir waren alle dankbar für dieses Gespräch und die gegenseitige Bestärkung im Glauben. Im Gottesdienst sind wir als Erkundungsteam erkannt worden und es zeigte sich, dass auch Katholiken hier Impulse für ihren Glauben suchen. Synodenumsetzung möchte deutlich machen, dass wir vielfältiger werden können. Dieser Nachmittag war ein gutes Beispiel, dass es auch Sinn macht, einmal bei den benachbarten Glaubensgemeinschaften hereinzuschauen.

  • Rendezvous FAMILIE in all ihrer Vielfalt

    Rendezvous FAMILIE in Prüm

    Welche Fragen und Themen beschäftigen Familien in all ihrer Vielfalt? Ausgehend vom Abschlussdokument der Synode im Bistum Trier „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ und dem darin formulieren Familienbegriff, waren 23 Personen gekommen, um sich zu informieren, um zu diskutieren und sich verändern zu lassen.

    „Der Familienbegriff hat sich in unserer Zeit erweitert. Familie wird nicht nur dort gelebt, wo Ehepaare Kinder haben, sondern auch dort, wo Frauen und Männer etwas in Patchwork-Familien Verantwortung für die Kinder der Partner übernehmen, wo Alleinerziehende oder Nicht-Verheiratete mit ihren Kindern zusammenleben, wo mehrere Generationen unter einem Dach wohnen oder wo gleichgeschlechtliche Partnerinnen und Partner elterliche Verantwortung für Kinder übernehmen. (“heraus gerufen“ S. 34)

    Fünf Expert/innen aus verschiedenen Fachbereichen der Familienarbeit haben in kurzen Statements ihre Erfahrungen mit Familien uns nähergebracht. Zu den Expert/innen zählten, Herr Christoph Schaal vom Ökumenischer Erziehungshilfeverbund gGmbH, Margit Kröner von Donum Vitae, Wolfgang Vierbuchen von der Katholischen Erwachsenenbildung, Frau Martina Gorges, Gesamtleiterin Kita gGmbH und Monika Dondelinger vom Caritasverband Westeifel e.V.

    Verschiedene Perspektiven auf Familien in all ihrer Vielfalt wurden deutlich und teilweise waren wir auch über die geäußerten Nöte sehr betroffen. Im anschließenden Worldcafe haben wir dann unsere Erkenntnisse und auch die eigenen Erfahrungen mit Familie mit einander ins Gespräch gebracht. Leitende Fragen waren: „Was macht Familie stark?“, „Woran zerbrechen Familien?“, „Was brauchen Familien?“

    Eine Vielzahl an Rückmeldungen, einen guten Austausch und auch das Gefühl, ein besseres Verständnis für die Familiensituationen bekommen zu haben, endete das World-Cafe.

    In einem letzten Schritt konnten die Teilnehmer/innen dann noch einmal mit Klebepunkten ihre geschriebenen Rückmeldungen verstärken; mit den Fragen:  Wo sollten in Zukunft Mitarbeiter/innnen, Haupt und Ehrenamtliche in der Kirche ihr Augemerk legen? (rot) &

    Wo sollte die Erkundung noch einmal nachfragen, um die Bedeutung für Kirche stärker herauszuarbeiten? (grün)

    Folgende Rückmeldungen haben uns die Teilnehmer/innen gepunktet:

    Was macht Familien stark? - Rot

    • Angebote von Ruhe, Zeit, Stille und Oasen des Auftankens ermöglichen
    • Wertschätzung Familien in all ihrer Vielfalt deutlich machen
    • Kirche soll diese Vielfalt anerkennen und voranschreiten
    • Mehrgenerationenangebote und Alleinstehende mit einbeziehen

    Was macht Familien stark – Grün

    • Vielfalt anerkennen und zulassen – Was heißt das genauer?
    • Wo gibt es gute Nachbarschaftshilfen?
    • Wo gibt es gelungene Generationsübergreifende Angebote?
    • Bedeutung von finanzieller Sicherheit für Familien klären.

    Woran zerbrechen Familien? – Rot

    • Eine gute Übersicht über Hilfsangebote in der PdZ erstellen.
    • Hilfen in der Bewältigung des Alltages schaffen.
    • Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken
    • In Trennung und Scheidung Familien begleiten

    Woran zerbrachen Familien? - Grün

    • Die Bedeutung von Digitalisierung in der Familie klären.
    • Anspruchsdenken in der Familie reduzieren helfen

    Was brauchen Familien? – Rot

    • Spontane Hilfen
    • Bestätigung und Anerkennung
    • „Tankstellen“
    • Informationen über Hilfen und Unterstützungsangebote
    • Ehrenamtliche Familienpatenschaften aufbauen

    Was brauchen Familien? - Grün

    • Wie können Hürden abgebaut werden?
    • Weitere Eltern-Kind-Angebote
    • Seelsorge für geistig Behinderte und ihre Familien

    Der Abend endete mit Dank an die Expert/innen und mit einem Dankeschön für die hervorragende Beteiligung. Einige neue Perspektiven sind bei den Teilnehmer/innen an diesem Abend entstanden Familien in all ihrer Vielfalt wahrzunehmen. Mit einem Applaus zeigten die Teilnehmer/innen, dass sie von dieser Art der Veranstaltung sich mehr Angebote wünschen.

  • Erkundungstour mit dem Rad

    Das Erkundungsteam hat am Lustigen Prümtal- Sonntag teilgenommen

    Einmal die schöne Eifellandschaft und ihre Bewohner/innen ganz konkret mit dem Fahrrad erleben, war eine wichtige Motivation von Andreas Schäfer und Roland Hinzmann, an diesem Raderlebnistag teilzunehmen. Im Familiengottesdienst in Olzheim am Morgen waren schon sehr viele Familien gekommen, die sich auch im Anschluss des Gottesdienstes ihre Fahrräder segnen lassen wollten. Der Kindermalbereich während des Gottesdienstes war immer gut besucht. Eine tolle Idee des Vorbereitungskreises. Danach machten wir uns mit unserem Segen auf den Weg Richtung Waxweiler; über Willwerath, Hermespand, Dausfeld, Prüm, Niederprüm, Watzerath, Pittenbach, Pronsfeld, Lünebach bis Merlscheid. Danach kehrten wir um.

    Wir haben auf dieser Strecke immer wieder das Gespräch gesucht und erfahren können, wie stolz die Eifeler auf ihre Kirche und ihre Traditionen sind. Uns ist deutlich geworden, dass Veränderungen auch immer bedeuten, dass Bestehendes für die Zukunft überprüft werden sollte. Synodenumsetzung erweckt bei einigen das Bild, dass auch gute Gemeinschaften und Netzwerke in Frage gestellt werden. Dem wollen wir mit der Erkundung entgegenwirken und zeigen, dass Synodenumsetzung die bestehenden Kirchengemeinden stärken möchte. Unser Augenmerk liegt auf dem Entdecken von Biotopen des Glaubens und des Lebens, die in die Zukunft führen. Aber auch Wünsche und Ideen wollen wir wahrnehmen. Ein Wunsch an diesem Tag kam auch von einigen älteren Menschen, dass die Kapellen in den Orten auch weiterhin mit geistlichem Leben gefüllt werden sollte. Manchmal nur einmal im Monat eine Messe, ist ihnen zu wenig, auch weil sie nicht mehr mobil sind. Andere Gottesdienstformen können sie sich aber auch vorstellen.

    Auch wurde uns wieder erzählt, dass gerade die Jüngeren oftmals nach Schule und Studium wieder in die Eifel zurück kommen. Hier zeigt sich wieder der Bezug und das Verwobensein der Menschen mit dieser Landschaft und der Kultur. Tradition und auch die kirchlichen Feste und Orte haben ihre identitätsstiftende Bedeutung für die Menschen in der schönen Eifel.

    Davon noch mehr zu entdecken, darüber freuen wir uns.

  • Treffen der MiterkunderInnen: Montag, der 13. August 2018, 19.00 Uhr in der Jugendherberge in Prüm!

    Was bewegt die Menschen vor Ort?

     

    Zum Bericht

  • Erstes Treffen der Miterkunder und Miterkunderinnen am 17. Mai 2018

     Erstes Treffen der Miterkunder*innen
    am 17. Mai 2018 im Konvikt in Prüm

    oder Was hat das mit Pfingsten zu tun?

    An diesem Abend haben sich 18 Menschen zusammengefunden, die daran interessiert sind, die Erkundung in der Pfarrei der Zukunft Prüm mitzugestalten. Angeleitet vom Erkundungsteam Alt/Schäfer/Hinzmann werden an diesem Abend die Linien für die Erkundung aufgezeigt. Beginnend mit einer Vorstellungsrunde im angedachten Fahrstuhl wurde sehr schnell deutlich, dass sich hier Menschen aus Kirche und Kommune, von verschiedenen Institutionen und vielen Orten aus der zukünftigen Pfarrei der Zukunft zusammengefunden haben, die sich kennenlernen wollen. Mit Perspektiven aus Flüchtlingshilfe, Jugendamt und Bestattungswesen, als Gästeführerin oder als Gemeindeschwester plus, aus Sicht von Kindertagesstätten oder Gremien, von Caritas und Ordenswesen, aus Sicht der Altenhilfe und Jugendarbeit, innovative Ideen suchend und kirchenmusikalisch schaffend werden die vielen Arbeits- und Lebensbereiche der Anwesenden deutlich. Die Frage „Was wünsche ich mir von der Erkundung?“ wurde erstmal nicht öffentlich diskutiert, dient aber der eigenen Vergewisserung für das zukünftige Engagement. In einem kleinen Exkurs zu den Perspektivenwechseln der Synode wurde es dann schon sehr hitzig und es war deutlich das Interesse an den Veränderungen der Synode wahrzunehmen. Aber viele Fragen sind auch noch offen, so dass wir in einem weiteren Treffen darauf noch einmal deutlicher eingehen sollten. Feiern wir nicht an diesem Wochenende Pfingsten? Irgendwie erinnerte es mich daran, dass sich auch die Jünger gefragt haben, wiees mit der Kirche weitergehenwird.

    In einem weiteren Schritt wurden dann noch einmal die Plakate des Rendezvous aus Prüm zur Nachlese aufgehangen. Welche Orte, Themen und Veranstaltungen sollten wir heute noch einmal stärker in den Blick nehmen, die als nächstes erkundet werden sollten? Eine Vielfalt an Zielgruppen und Themen wurden benannt. Es wurde z.B. an Jugendliche, Familien und Senioren, im Besonderen auch Frauen und Männer, an Zugezogene und Migranten gedacht, an Bedingungen in den kleinen Orten der Verbandsgemeinden, an die Fragen von Gottesdiensten und alleinstehenden Senioren und alleinerziehenden Müttern, aber auch die Gruppe „von der Kirche Enttäuschten und Verletzten“, wie auch  Menschen in Trennung und Scheidung sollen im Blick sein.  Fragen der Mobilität und der vielen Pendler wurden angesprochen. Es zeigte sich, dass auf vielen Ebenen erkundet werden kann und in der Erkundungsphase viele Informationen gesammelt und gute Erfahrungen für die neu zugründete Pfarrei der Zukunft Prüm gemacht werden können.

    Es erinnerte mich an die Jünger Jesu, die unklar ihres Auftrages und ihre Angst spürten, ob sie dieser Aufgabe gewachsen waren und wo sie denn konkret die Frohe Botschaft verkünden sollen?

    Dieser Geist war an diesem Abend deutlich zu spüren. Warum wollen wir das alles wissen und was machen wir damit? Reicht es denn nicht, dass wir unsere Gottesdienstgemeinde aufrechterhalten? Damit haben wir schon genug zu tun? Ein Jugendlicher brachte es auf den Punkt: Wir sind an den Lebenssituationen der Menschen interessiert, um verstehen zu lernen, wie wir in Zukunft unsere Kirche gestalten können. Gerade Jugendliche z.B. brauchen Orientierung und Traditionen, die zu ihrem Leben passen. Um zu verstehen, was die Menschen in unseren Sozialräumen brauchen, müssen wir sie fragen.

    Um im Bild von Pfingsten zu bleiben, wurde in diesem Moment die Freiheit Gottes deutlich und der Blick über den kirchlichen Tellerrand machte neugierig und eröffnete uns ein weites Feld der Erkundung.  

    Im nächsten Schritt des Abends wurde in Kleingruppen an Erkundungsfragen gearbeitet. Was wollen sie persönlich wissen? Welche Themen, Zielgruppen und Orte sind für sie persönlich interessant?

    Dieser Geist von Pfingsten und die Lust am Erkunden wurden hier deutlich spürbar.

    Im Bereich von Jugendlichen, Schule und Vereinen:
    Was trägt dich in deinem Leben? Was suchst du? Was bietet ihr Jugendlichen an? Wie fördert ihr Gemeinschaft?

    Familien mit Migrationshintergrund, z.B. im Stadtwald:
    Wo waren Sie zuhause?; Wie sind Sie nach Prüm gekommen? Haben Sie Freunde gefunden? Was fehlt Ihnen? Haben Sie schon deutsches Essen kennengelernt? Gibt es Geschäfte für Ihre einheimische Küche?

    Senioren
    Sind Sie alleinstehend? Was fehlt Ihnen?, Wie gestalten Sie Ihren Alltag? Was vermissen Sie am meisten? Sehen Sie auch Vorteile? Nutzen sie neue Medien? Was wünschen sie sich für die Zukunft? Fühlen Sie sich als Senior?

    Menschen vor Ort:
    Fühlen sie sich in ihrem Wohnort heimisch? Was bedeutet Heimat? An wen wenden Sie sich, wenn Sie Hilfe brauchen? Würden Sie für immer in dem Ort leben wollen? Kennen Sie jemanden, der Ihnen in Notsituationen helfen würde?

    Familien:Was wünschen Sie sich für Ihre Familie? Was würde Kirche für Sie interessanter machen? Kennen Sie jemanden, der Ihre Hilfe brauchen könnte?

    An öffentlichen Plätzen, z.B. Rewe-Markt:
    Warum sind sie heute hier? Welche Theme/Fragen beschäftigen Sie zur Zeit? Was wünschen Sie sich von der Kirche? Wie stehen Sie zur Kirche? Wovor haben Sie Angst? Wo würden Sie sich gerne als Christ engagieren?

    Die Fragen wurden vorgetragen und alle hatten in diesem Moment Menschen vor Augen, denen man die Fragen stellen könnte und es entstand ein Gefühl von Neugier, dass uns in die nächsten Wochen führen möchte.

    Wie war das mit den Zungen und dem Brausen am Pfingstfest? In der Vielfalt der Fragen und Themen wurde deutlich, welchen Auftrag wir uns in der Erkundungszeit geben wollen. Jeder und jede darf alleine, mit Freunden, mit dem jeweiligen Gremien u.a. in den nächsten Wochen einmal ausprobieren und Menschen befragen. Die ersten Ergebnisse tragen wir dann beim nächsten Treffen zusammen, bei dem dann auch weitere Methoden der Erkundung erklärt werden.

    Dieser „Rüstzeug“-Abend ist am Montag,

    den 13. August 2018,

    um 18.30 Uhr in der Jugendherberge in Prüm.

    Herzliche Einladung, auch weitere Miterkunder*innen dazu mitzubringen. Alle Treffen sind so geplant, dass immer neue Interessierte dazukommen können.

    Wir wünschen Ihnen ein frohes Pfingstfest und gute Erfahrungen bei den ersten Erkundungsversuchen!                                                                                        Roland Hinzmann

  • Erkundungsteam im Pfarreienrat Direkt

    Neue Wege von „Kirche sein“ gehen

    Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler stellt sich der Erkundungsphase

    Waxweiler. Der „Pfarreienrat Direkt“ der Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler (Dekanat St. Willibrord Westeifel) hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Vorabend von Fronleichnam mit der neuen Raumgliederung und der bereits begonnenen Erkundungsphase im Bistum Trier beschäftigt.

    Auf Einladung des kirchlichen Rates waren auch Karen Alt und Andreas Schäfer vom sogenannten Erkundungsteam in das Dechant-Faber-Haus nach Waxweiler gekommen. Die Bistumsgesandten regten an, dass die Menschen in den Gemeinden merken sollten, dass sich die Kirche für sie interessiert. In der Ratssitzung wurde deutlich, dass ein achtsamer und offener Umgang mit gläubigen und nichtgläubigen Menschen wichtig sei. Das Erkennen von Bedürfnissen der vielfältigen Personengruppen bedeute christliches Engagement. Ziel sollte es sein, Angebote zu machen, die alle ansprechen. Hierbei sollte aber auch das Erhalten von Traditionen nicht aus den Augen verloren werden. Wichtig sei auch, das Bewusstsein für andere Angebote im kirchlichen und weltlichen Bereich zu schärfen. Kirche und Kommunen sollten gemeinsam agieren und voneinander profitieren. Der Rat diskutierte über eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie neue Wege von „Kirche sein“ aussehen könnten.

    Ab dem 1. Januar 2020 werden die Pfarreien Lambertsberg, Lasel, Niederlauch, Schönecken und Waxweiler zur neuen Pfarrei der Zukunft (PdZ) Prüm, die Pfarrei Krautscheid-Ringhuscheid zur PdZ Neuerburg gehören. Weitere Informationen auf www.erkundung.bistum-trier.de

    Foto: Michael Fischer

  • Rendezvous im neuen Raum in Prüm

In Erkundung:

Pfarrei der Zukunft Prüm

Die Pfarrei der Zukunft Prüm wird voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2020 errichtet werden. Unterwegs zur Gründung der neuen Pfarrei ist sie seit Februar 2018 in der Erkundungsphase.

Auch dieser Pfarrei der Zukunft ist ein diözesanes Erkundungsteam zugeordnet. Die Mitglieder des Erkundungsteams wollen mit Ihnen zusammen fragen, hinhören und wahrnehmen, was die Menschen bewegt, die in den Räumen dieser zukünftigen Pfarrei leben und arbeiten.

Wir laden Sie ein, sich immer mal wieder auf dieser Seite umzuschauen; wir wollen auch hier zeigen, wie sich die Erkundung in Ihrer Pfarrei gestaltet. Wir werden hier Termine veröffentlichen, von Erfahrungen berichten und Texte zur weiteren Arbeit bereitstellen….

Wenn Sie Interesse haben, bei der Erkundung in Ihrer Pfarrei der Zukunft mitzumachen, dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf (Adresse unten rechts).Wir freuen uns auf vielfältige Erfahrungen bei unserer gemeinsamen Erkundung, auf neue Ideen und Inspirationen – auch für die Zukunft der Kirche hier in Ihrer Gegend!

 

Das "Erkundungsteam"

Karen Alt

Roland Hinzmann

Andreas Schäfer

Die "Pfarrei der Zukunft Prüm"

Hier leben (Stand: August 2017) 21.704 Katholiken auf einer Fläche von 603 km² - und zwar im Gebiet der Verbandsgemeinden Arzfeld (teilweise), Gerolstein (nur Oos), Obere Kyll (teilweise) und Prüm.

Karte als PDF - Bistumsatlas interaktiv